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«Wir fühlen uns als Partner ernst genommen»

31. August 2015

Seit 2012 verwaltet die LGT mit Erfolg ein nachhaltig ausgerichtetes Aktienmandat der grössten Vorsorgekasse Österreichs. Die VBV - Vorsorgekasse AG hat als erste einen Ethikbeirat gegründet und klare Kriterien für nachhaltige Anlagen definiert. Für Vorstandsvorsitzenden Heinz Behacker zählen Performance und Nachhaltigkeit.

Für ihn zählen Performance und Nachhaltigkeit: Heinz Behacker, Vorstandsvorsitzender der VBV - Vorsorgekasse in Österreich.
Für ihn zählen Performance und Nachhaltigkeit: Heinz Behacker, Vorstandsvorsitzender der VBV - Vorsorgekasse in Österreich.

Die Altersvorsorge ist auch in Österreich eines der zentralen gesellschaftlichen Themen. Wie in vielen anderen Ländern ist sie nach dem Drei-Säulen-Prinzip gestaltet. Innerhalb der zweiten Säule, der betrieblichen Vorsorge, übernehmen seit 2003 sogenannte Vorsorgekassen die Verwaltung und Anlage der Mitgliederbeiträge. Nachhaltigkeit ist dabei sehr wichtig: Sieben der zehn bestehenden Vorsorgekassen legen die ihnen anvertrauten Gelder ausschliesslich nach nachhaltigen Grundsätzen an. Eine Pionierrolle spielte dabei die VBV – Vorsorgekasse AG. Diese hat als erste einen Ethikbeirat gegründet und klare Kriterien für nachhaltige Anlagen definiert. Gleichzeitig gilt sie auch als die Vorsorgekasse mit der langfristig besten Anlagerendite. Der Vorstandsvorsitzende Heinz Behacker sieht keinen Widerspruch zwischen ökologischem Wirtschaften und ökonomischem Erfolg: «Wir vereinen seit der Gründung eine umfassende unternehmerische Verantwortung mit höchster Wirtschaftlichkeit. Das belegen auch unsere Performancezahlen.»

Ein überzeugender Anlageansatz

Die VBV vergibt für einen Grossteil der ihr anvertrauten Gelder spezifisch definierte Mandate an externe Vermögensverwalter. Auf der Suche nach einem spezialisierten Vermögensverwalter für ein nachhaltiges, globales Aktienportfolio wurde Heinz Behacker im Jahr 2011 bei einer Fachveranstaltung erstmals auf die LGT aufmerksam: «Die von der LGT vorgestellte Portfoliolösung war zwar nicht auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Trotzdem fand ich ihren aktiven Anlageansatz innovativ und für unsere Bedürfnisse sehr interessant», sagt der Chef der VBV heute. Neugierig geworden fragte er Martina Meister, die bei der LGT für die Betreuung institutioneller Kunden aus Österreich verantwortlich ist, ob die LGT auch nachhaltige Portfolios Geschäft  manage. «Mit der grössten Vorsorgekasse Österreichs ins Geschäft zu kommen, war für uns eine grosse Chance», erklärt diese. «Ich konnte Herrn Behacker aufzeigen, dass wir aus der Verwaltung anderer Anlagefonds und Mandate über fundierte Erfahrungen mit nachhaltigen Anlagen verfügen und mit unserem selbst entwickelten Nachhaltigkeitsansatz einen echten Mehrwert bieten können.»

Dieser Ansatz basiert darauf, Nachhaltigkeitskriterien und Fundamentaldaten aus der klassischen Finanzanalyse integriert zu betrachten und somit diejenigen Wertschriften zu evaluieren, die sowohl finanziell erfolgreich sind als auch Nachhaltigkeitsansprüchen gerecht werden. Heinz Behacker entschloss sich, die LGT zusammen mit anderen institutionellen Vermögensverwaltern zu einer Konkurrenzpräsentation einzuladen. Mit ihrem Anlagestil, der das bestehende Aktienportfolio der Vorsorgekasse ideal ergänzte, konnte die LGT schliesslich auch den Ethikbeirat überzeugen. «Den Ausschlag gaben für mich aber auch das Team, der klar strukturierte Anlageprozess sowie der langjährige einschlägige Erfolgsausweis der LGT», sagt Heinz Behacker. Die LGT erhielt ein Aktienmandat über rund 25 Millionen Euro mit dem Auftrag, das Kapital nach den ethischen, sozialen und ökologischen Veranlagungsgrundsätzen der VBV rentabel und sicher anzulegen.

Stetiger Entwicklungsprozess im Dialog

Die Hauptverantwortung für das VBV Aktienportfolio übernahm bei der LGT Christian Scherrer, unterstützt von einem fünfköpfigen Analyseteam. Dank der klar definierten Prozesse und Kriterien für nachhaltige Anlagen nach ESG-Standard war es ihm und seinem Team möglich, innert sehr kurzer Zeit eine massgeschneiderte Anlagelösung für die VBV zu entwickeln und umzusetzen. Die Zusammenarbeit war für beide Seiten fruchtbar: «Durch den intensiven Austausch mit dem Kunden und seinen Beratern konnten wir das Mandat, aber auch unseren Nachhaltigkeitsprozess stetig weiterentwickeln. Heute können wir beispielsweise viel gezielter anhand von definierten Nachhaltigkeitskriterien Zulieferketten von Unternehmen kritisch beleuchten», erzählt Christian Scherrer.

Positive Bilanz

Mittlerweile sind knapp vier Jahre seit der Mandatsvergabe an die LGT verstrichen. Die Zusammenarbeit mit der VBV hat sich gut eingespielt und diese hat das Portfolio weiter aufgestockt. Heute beträgt das Anlagevolumen über 60 Millionen Euro. Ein Höhepunkt, aber auch eine echte Herausforderung für Martina Meister und Christian Scherrer war die 2014 abgeschlossene Zertifizierung des für die VBV gemanagten Fonds mit dem österreichischen Umweltzeichen. Zu dieser Zertifizierung gratuliert auch Heinz Behacker und zieht eine positive Bilanz: «Die Performance des Portfolios entspricht voll unseren Erwartungen, der von uns vorgegebene Nachhaltigkeitsansatz wurde erfolgreich umgesetzt und wird laufend verbessert. Schliesslich stimmt auch die Kundenbetreuung. Kurz: Wir fühlen uns als Partner ernst genommen.»

Lesen Sie den Nachhaltigkeitsbericht und weitere Publikationen der LGT


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