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LGT Navigator: Anstieg der Covid-Fälle in China verunsichert die Märkte

22. November 2022

Die Stimmung an den Aktienmärkten blieb am Dienstag fragil, da die chinesische Regierung die Covid-Restriktionen als Reaktion auf den Anstieg der Fälle im Land verschärfte. Die Zahl der Fälle hat am Dienstag fast den Höchststand von Anfang des Jahres erreicht. Der Handel war zu Beginn der Woche auch aufgrund von Feierlichkeiten in der ganzen Welt wie der Fussballweltmeisterschaft in Katar und dem bevorstehenden US-Feiertagswochenende Thanksgiving gedämpft.

Anstieg der Covid-Fälle in China verunsichert die Märkte

In New York standen die Aktienmärkte am Montag unter Druck und schwankten zwischen leichten Gewinnen und Verlusten. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Minus von -0.13% bei 33,700.28 Punkten. Der S&P 500 beendete den Tag ebenfalls mit einem Minus von -0.39 % und einem Stand von 2949.94 Punkten. Die Indizes an der Nasdaq fielen um etwa -1%.

In Asien wurden die Aktien am Dienstag gemischt gehandelt, wobei einige Märkte trotz der Lage in China leichte Gewinne erzielten. Der Shanghai Composite stieg um 0.6% auf 3,104.44 Punkte. In Tokio stieg der Nikkei 225 ebenfalls um 0.7% auf 28.130.26 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong verlor 0.5% und fiel auf 2,406.79 Punkte.

Covid-Massnahmen betreffen jetzt ein Fünftel der chinesischen Wirtschaft

Der jüngste Covid-Ausbruch in China konzentrierte sich auf die südliche Produktionsmetropole Guangzhou, aber auch viele andere Regionen waren betroffen. In Peking wurden am Dienstag Parks, Einkaufszentren und andere öffentliche Einrichtungen geschlossen. Ausserdem wurden in vielen Teilen des Landes obligatorische Massentests eingeführt. Die strengeren Massnahmen haben die Hoffnungen einiger Investoren enttäuscht, dass die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt bald wieder vollständig geöffnet sein werde.

Ukrainischer Präsident drängt auf geringeren Stromverbrauch nach Beschuss von Kraftwerk

Nach dem Beschuss des grössten Kraftwerks Europas fordert der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskij die Einwohner des Landes auf, den Energieverbrauch einzuschränken. Russland könne seine Kontrolle über die beschlagnahmten Anlagen nutzen, um in den Wintermonaten Strom und Wärme abzustellen. Das Kraftwerk in Saporischschja geriet am Wochenende unter Beschuss, scheint aber nur wenig Schaden genommen zu haben. Eine ernsthafte Katastrophe wurde zwar vermieden, aber ein Lagergebäude für radioaktive Abfälle und die Kühlsysteme wurden beschädigt. Sowohl Russland als auch die Ukraine machten die jeweils andere Seite für den Beschuss verantwortlich.

 

Wirtschaftskalender 22. November

MEZ Land Indikator Letzte Periode
10:00 EZ Leistungsbilanz (September) EUR -26.3 Mrd.
14:55 US Redbook-Index (wöchentlich, J/J) +6.8%
16:00 EZ Verbrauchervertrauen (November) -27.6
18:30 DE Bundesbank Präsident Nagel spricht
22:30 US API Rohöllagerbestand (wöchentlich) -5.835 Mio.

 

Unternehmenskalender 22. November

Land Unternehmen Periode
DE TAG Immobilien Q3
US HP Q4
US Best Buy Q3
US Warner Music Q4

  

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Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: Alessandro Fezzi, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

 

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Aramco legt Preisspanne fest

Der saudische Ölkonzern Aramco setzt die Preisspanne für den geplanten Börsengang zwischen USD 8.00 bis USD 8.53 (30 bis 32 Riyal) fest und plant «lediglich» 1.5% seiner Anteile auf den Markt zu bringen. Damit beträgt der Wert des IPOs rund USD 1.6-1.7 Bio., deutlich weniger als das ursprünglich gesetzte Ziel von USD 2 Bio. Der endgültige Preis soll am 5. Dezember festgelegt werden.