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LGT Navigator: «Phase 1»-Handelsabkommen zum Greifen nah

13. Januar 2020

In dieser Woche wird der Handelskonflikt wieder in den Mittelpunkt rücken. Gespannt warten die Anleger auf die antizipierte Unterzeichnung des «Phase 1»-Teilabkommens zwischen den USA und China. Die neuste Ausgabe des monatlichen US-Arbeitsmarktberichts fiel etwas schwächer aus als erwartet, dürfte jedoch keinen direkten Einfluss auf die Zinspolitik der Fed haben. Inzwischen blicken die Investoren weiterhin gespannt auf die Entwicklung im Iran-Konflikt. 

US-China-Handelsabkommen

In den nächsten Tagen – voraussichtlich am Mittwoch – soll Chinas Vize-Ministerpräsident Liu He in Washington ein erstes Teilabkommen unterzeichnen. Damit dürfte ein erster wichtiger Schritt getan sein, um den Handelskonflikt zwischen den USA und China mittelfristig beizulegen. Anschliessend sollen die Verhandlungen über eine «Phase 2», respektive ein umfassendes Handelsabkommen in die nächste Runde gehen. Für beide Seiten wäre dies ein politischer Erfolg. Insbesondere US-Präsident Donald Trump könnte mit einer Erfolgsmeldung als «Dealmaker» punkten und das Scheinwerferlicht vom laufenden Amtsenthebungsverfahren ablenken.

In Asien starteten die Börsen heute Morgen dank der Aussicht auf die Unterzeichnung eines Handelsabkommens zumeist mit Gewinnen in die neue Handelswoche. In Japan blieben die Aktienmärkte aber wegen eines Feiertags geschlossen. Währenddessen hat der Goldpreis nach einem fünften Wochenanstieg in Folge am Montagmorgen nachgegeben.

US-Beschäftigungswachstum liess im Dezember etwas nach

Der amerikanische Arbeitsmarkt scheint zum Ende des letzten Jahres etwas an Dynamik eingebüsst zu haben. Das Beschäftigungswachstum bleibt aber mittelfristig betrachtet nach wie vor solide und die US-Notenbank (Federal Reserve) dürfte diesbezüglich wenig besorgt sein, respektive ihre gegenwärtig abwartende Haltung vorerst weiterverfolgen. Den Angaben des Arbeitsministeriums in Washington zufolge, entstanden im Dezember 145'000 neue Stellen, verglichen mit einer Konsensprognose von 160'000 und einem starken Vormonatswert von 256'000 neu geschaffenen Jobs. Die in einer separaten Studie erhobene Arbeitslosenquote verharrte unterdessen auf rekordtiefen 3.5%.

Volkswagen-Kernmarke mit starkem Jahresabschluss

Volkswagen konnte im Dezember den weltweiten Absatz seiner Kernmarke auf Jahressicht kräftig steigern und dabei Rückgänge in Nordamerika mit Zuwächsen in China mehr als ausgeglichen. Die Auslieferungen legten zum Jahresschluss um knapp +14% auf 615'200 Fahrzeuge zu. Während die Wolfsburger in Nordamerika einen Rückgang von knapp -8% verbuchten, stiegen die Verkäufe in China, inklusive Hongkong um rund +22%. Auch in Europa resultierte ein solides Plus von +7.5%. Für das Gesamtjahr 2019 wurden von der Kernmarke VW weltweit 6,278 Mio. Fahrzeuge verkauft, ein moderates Plus von +0.5%. Zudem teilte Volkswagen mit, dass die Zahl der ausgelieferten Elektro-Fahrzeuge 2019 im Jahresvergleich um mehr als +60% auf mehr als 80'000 gestiegen ist.

 

Wirtschaftskalender 13. & 14. Januar

MEZ Land Indikator Letzte Periode
10:30 GB Industrieproduktion (J/J) -1.3%
06:00 CN Exporte (J/J) -1.3%
06:00 CN Importe (J/J) +0.5%
14:30 US Verbraucherpreise (M/M) +0.3%
14:30 US Verbraucherpreise (J/J) +2.1%
14:30 US Kern-Verbraucherpreise (J/J) +2.3%

Unternehmenskalender 14. Januar

Land Unternehmen Periode
US JPMorgan Chase Q4
US Citigroup Q4

 

 

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Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: Alessandro Fezzi, +41 44 250 78 59, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

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Der saudische Ölkonzern Aramco setzt die Preisspanne für den geplanten Börsengang zwischen USD 8.00 bis USD 8.53 (30 bis 32 Riyal) fest und plant «lediglich» 1.5% seiner Anteile auf den Markt zu bringen. Damit beträgt der Wert des IPOs rund USD 1.6-1.7 Bio., deutlich weniger als das ursprünglich gesetzte Ziel von USD 2 Bio. Der endgültige Preis soll am 5. Dezember festgelegt werden.