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LGT Navigator: Prinzip Hoffnung sorgt für fortgesetzte Börsenhausse

16. Februar 2021

Sinkende Corona-Neuinfektionszahlen und eine langsam fortschreitende weltweite Impfkampagne sowie die anhaltende Hoffnung auf das antizipierte staatliche US-Corona-Hilfspaket und eine Erholung der Weltwirtschaft sorgen an den Aktienbörsen weiterhin für Kauflaune und einen soliden Wochenstart. Auch ohne neue Impulse von der Wall Street, die aufgrund eines Feiertages am Montag geschlossen blieb, setzten die Indizes in Europa und Asien ihre Rally fort. 

Prinzip Hoffnung sorgt für fortgesetzte Börsenhausse

An der Tokioter Börse konnte sich der Nikkei 225 Index über der Marke von 30'000 Punkten behaupten und notiert heute Morgen rund +1.3% höher als am Vortag. In Hongkong legt der Hang Seng Index um rund +1.7% zu und erreichte in der ersten Handelssitzung nach den Lunar New Year Feiertagen ein 32-Monatshoch. Die Märkte auf dem chinesischen Festland bleiben aber wegen der Neujahrsfeiertage noch bis am Donnerstag geschlossen. Auch in Europa begann die neue Woche mit weiteren Gewinnen. Der EuroStoxx 50 schloss +1.04% höher bei 3'734.20 Zählern und ging damit nahe am Tageshoch aus dem Handel und notiert nur unweit des Niveaus von vor der Coronakrise. Die Treiber sind weiterhin die Erwartungen an weitere fiskalpolitische Impulse sowie eine längerfristig anhaltende lockere Geldpolitik der Zentralbanken. Zudem überwiegt derzeit die Hoffnung, dass die Pandemie durch die fortschreitenden Impfungen und weiteren Zulassungen neuer Impfstoffe überwunden werden kann und sich damit die Erholung der globalen Wirtschaft festigt. Die optimistische Sicht lässt auch die Anleiherenditen steigen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen legten im asiatischen Handel um rund fünf Basispunkte auf 1.24% zu – den höchsten Stand seit März letzten Jahres.

G7 streben bessere Zusammenarbeit in der Coronakrise an

Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen, der G7, werden an einer virtuellen Konferenz am Freitag (19. Februar) die Bekämpfung der Corona-Pandemie in den Mittelpunkt ihrer Gespräche stellen. Dies bestätigte der der britische Premierminister Boris Johnson, der den derzeitigen Vorsitz der G7 innehat. Johnson wolle seine Kollegen zu einer engeren Kooperation vor allem bei der Verteilung der Corona-Impfstoffe aufrufen. Es müsse hierbei ein «neuer, globaler Ansatz» verfolgt werden. Erstmals ist auch der neue US-Präsident Joe Biden bei einem G7-Gipfel dabei. Gleichentags wird Biden auch an der virtuellen Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen.

Erholung der Industrie im Euroraum verliert an Dynamik

Der Industriesektor in der Eurozone verzeichnete im Dezember erstmals seit dem vergangenen Frühjahr wieder eine rückläufige Produktion. Auf Monatssicht ging die Produktion um -1.6% doppelt so stark wie von Analysten erwartet zurück. Nach dem massiven Einbruch im März und April 2020 war der Ausstoss sieben Monate in Folge gestiegen. Rückläufig war Ende des letzten Jahres vor allem die Herstellung von Investitionsgütern, die im Monatsvergleich um -3.1% zurückging. Im Jahresvergleich sank die Produktion im Euroraum im Dezember um -0.8% (Konsens -0.2%).

Pandemie hinterlässt Bremsspuren in Europas Aussenhandel

Die Exporte der 19 Euroländer fielen im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr um 9.2%, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Die Importe gingen gleichzeitig um -10.8% zum Vorjahr zurück. In der Handelsbilanz erhöhte sich der Überschuss im Gesamtjahr 2020 in der Eurozone auf EUR 234.5 Mrd. von EUR 221.0 Mrd. im Vorjahr. Haupthandelspartner mit der EU war im Jahr 2020 China. Die Einfuhren aus der Volksrepublik stiegen im vergangenen Jahr um +5.6%, während die Ausfuhren aus der EU nach China sich um +2.2% erhöhten. Dagegen ging der Aussenhandel mit den USA deutlich zurück. Die Exporte der EU in die Vereinigten Staaten gingen um -8.2% zurück und die Importe von den USA in die Union fielen um -13.2%.

 

 

Wirtschaftskalender 16. Februar 

MEZ Land Indikator Letzte Periode
00:00 CN Feiertag
11:00 DE ZEW-Investoren Konjunktureinschätzung (Februar) 61.8
11:00 EZ BIP Q4 (q/q)  -0.7%
14:30 USA NY Fed Empire State Industrieindex (Februar)  +3.5

 

Unternehmenskalender 17. Februar

Land Unternehmen Periode
CH Schindler Q4
DE Beiersdorf Q4
FR Kering Q4
FR Capgemini Q4
NL Ahold Q4
GB Rio Tinto Q4
GB BAT Q4

 

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Impressum
Herausgeber: LGT Bank (Schweiz) AG, Glärnischstrasse 36, CH-8027 Zürich
Redaktion: Alessandro Fezzi, +41 44 250 78 59, E-Mail: lgt.navigator@lgt.com
Quelle: LGT Bank (Schweiz) AG

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